Erste Ausgabe · Juli bis Oktober 2026
Nebenan
Unsere erste Ausgabe nimmt sich acht Anfänge vor. Sie behauptet nicht, eine ganze Region mit einem Mal abzubilden. Sie macht Platz für Fragen, die zwischen Saarland, Lothringen und Luxemburg liegen.

Acht Anfänge
Den Auftakt macht ein Editorial über den Blick dieses Magazins. Danach geht es um die Erlaubnis, eine Nachbarsprache noch nicht perfekt können zu müssen, und um den Bahnsteig als Anfang eines Weges. Belval und das Minett erzählen von Orten, deren frühere Arbeit nicht einfach aus dem Bild verschwindet.
Ein Recherchebeitrag blickt auf Menschen, die in Frankreich wohnen und im Saarland arbeiten. Schengen kommt als wirklicher Ort an der Mosel in den Blick. Am Ende steht ein persönliches Porträt von Mara und Samir an ihrem Küchentisch zwischen Forbach und Saarbrücken.
Die Texte tragen redaktionelle Datierungen zwischen Juli und Oktober 2026. Wo wir veröffentlichte Quellen nutzen, nennen wir sie im Quellenapparat.
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Editorial · 3 Min.
Wir fangen nebenan an
Saarland, Lothringen, Luxemburg: Drei Namen für einen Alltag, der oft dazwischen stattfindet. Dieses Magazin beginnt mit der Frage, wer ihn eigentlich erzählt.
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Essay & Sprachpraxis · 3 Min.
Ein Bonjour darf holpern
Eine Nachbarsprache muss nicht erst perfekt werden, bevor man sie benutzen darf. Zwischen Saarbrücken und Forbach lohnt es sich, auch den unsicheren Anfang mitzudenken.
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Essay & Mobilität · 3 Min.
Das Nachbarland beginnt am Bahnsteig
Eine Verbindung ist mehr als eine Linie auf der Karte. Wer von Saarbrücken nach Frankreich fährt, braucht auch eine verständliche Fahrkarte und Zeit, die zum eigenen Alltag passt.
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Reportage & Architektur-Essay · 4 Min.
Belval: Was zwischen den Hochöfen Platz bekommt
In Belval stehen Universität und Hochöfen nebeneinander. Der Ort wirft eine Frage auf, die auch im Saarland und in Lothringen bekannt ist: Wie wird aus früherer Industrie ein Alltag, in dem Menschen gern bleiben?
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Erkundung & Landschaftsessay · 3 Min.
Rote Erde unter den Schuhen
Der Minett-Trail führt durch den Süden Luxemburgs. Er verbindet Natur mit einer Industriegeschichte, die unter den Wegen und zwischen den Bäumen nicht einfach aufhört.
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Recherche & Gesprächsessay · 3 Min.
Arbeiten drüben, leben hier
Wer eine Grenze zur Arbeit überquert, lebt nicht automatisch in zwei Welten. Ein Radiobeitrag über französische Beschäftigte im Saarland gibt Anlass, nach Wahlmöglichkeiten und der Zeit dazwischen zu fragen.
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Essay & Ortsanalyse · 3 Min.
Schengen ist auch ein Dorf
Der Name Schengen steht für ein europäisches Abkommen. Er gehört zugleich zu einem Ort an der Mosel. Zwischen beidem liegt die Frage, was eine offene Grenze im eigenen Tag bedeutet.
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Porträt & Reportage · 6 Min.
Der Küchentisch hat keine Landesgrenze
Mara pendelt aus Forbach, Samir wohnt in Saarbrücken. Für einen gemeinsamen Abend brauchen sie keinen großen Plan. Ein kleiner Topf und eine fehlende Nachricht reichen, um den Tag komplizierter zu machen.